Young, Short & Ambitious
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Feiern im Café Stein














  [YOUNG, SHORT & AMBITIOUS]

 

Kurzfilme im Café Stein

 

Jungregisseure und Jungschauspieler präsentieren Ihre Werke mit unterstützenden aber auch kritischen Worten einer Gastjury

Sonntag, 30. März 2008 

   20:00 Uhr

Gezeigt werden:

 „Helden der Tribüne“                         Regie: Thomas Horvath

DY rrefime Dashurie“                        Regie: Shot Bukoshi
(two love stories)                                                         (O-Ton Kosovo Eng Sub)

Ohne Cover“ !!!PREMIERE!!!         Regie: Carina Wilhelm
                                                                                   Philip Grausam
                                                                       Drehbuch: Markus Giefing
                                                                                           Florian Schmidt

„Most – The Bridge“                             Regie: Haris Bilajbegovic
                                                                                                                                              (O-Ton Bosnisch/Sub Englisch)

„Einbahn“                                                 Regie: Irfan Rehman
                                                                       Drehbuch: Thomas Nash
                                                                                           Christoph Pengl 

In Between“                                        Regie/Drehbuch: Gail kay bell
 

 Jury:                         David Schalko und Roland Loibl
 

 Moderation:          Markus Giefing und Florian Schmidt
 

Mit der Veranstaltungsreihe „YOUNG, SHORT & AMBITIOUS“ will das Café Stein jungen FilmemacherInnen die Möglichkeit geben sich und ihre Arbeiten vor Publikum vorzustellen und einen Raum für Präsentation, Austausch und Diskussion bieten.

Nach Vorstellung der Kurzfilme wird eine Diskussion eröffnet und es gibt die Möglichkeit sich bei ExpertInnen über Filmförderungen zu informieren.  

Mit dieser Filmveranstaltungsserie soll eine Plattform geschaffen werden, welche auf das große Bedürfnis nach Präsentation des hohen unbekannten filmerischen Potentials in unserer Stadt, abseits von Markt- und Verkaufszwängen, reagiert.

Haris Bilajbegovic

Lebt und arbeitet in Villach. Der Schauspieler und Filmemacher wurde für seinen Kurzfilm „Most – The Bridge“ mit dem „Goldenen Delfin 07“ in der Kategorie „International“ ausgezeichnet. Der Kurzfilm war bereits auf vielen Festivals zu sehen und gewann zuletzt beim „Small Town Film Festival“ in Chatham, Kanada, den „Best Director Award 2007“. Das Drehbuch wurde vom „Verband österreichischer nicht-kommerzieller Film- und Videoautoren“ unter die ersten drei Wertungen gereiht.

Thomas Horwath

geb: 1968 - erfolgreicher Abschluss des Kindergartens Wieselburg - Land Seit 1983 in Wien - genausolange beim Film in chronologischer Reihenfolge Schauspieler Beleuchter Regieassistent Produzent Regisseur Animateur Kameramann Und das auch alles wild durcheinander...........
zwischendurch immer wieder kulturfreundlich gesinnter Fussballfan. Seit
2003 Nichtraucher


Shota Bukoshi

geboren am 1983
has spent 10 years in Germany before returning to Kosova in 2001. She studies Film Directing at the Faculty of Arts of the University of Prishtina and is the author of one documentary and four short films. She is responsible for international relations and for the workshop programme at the International Students Film and Theatre Festival “SKENA UP” in Prishtina. She has also been involved in a number of theatre projects with the Markus Zohner Theater Compagnie from Switzerland and the Multimedia Centre in Prishtina, an NGO promoting modern theatre with educational and social purposes for children and adults. Alongside her engagement with SKENA UP, Shota has been working as a Cultural Programme Officer at ProHelvetia Swiss Cultural Programme in Kosova since 2007. With her work and her international experience, Shota aims to promote the development of an interactive network between different countries and cultures.

 

Sonntag, 02. Dezember 2007 

Gezeigt wurden:

 „Anfängerfehler“                                  Regie: Christian Hörlesberger

Fandango Fatal“                                  Regie: El Moshinszky

Feels like a fucked up rabbit“            Regie: Micha Czermin

„Most – The Bridge“                             Regie: Haris Bilajbegovic
                                                                                                                                              „Paint it black“                                     Regie: Nicole Telefont
                                                                Co-Regie: Sigrit Hetzel

The Salesman and the blind“              Regie: David Wagner (O-Ton Englisch)
 

 Jury:                      Vivien Bronner und Arno Aschauer

 Moderation:          Markus Giefing und Florian Schmidt

 Christian Hörlesberger 

„Oberste Priorität beim Film hat die Geschichte – der gesamte Prozess der Filmherstellung soll dazu beitragen, die Geschichte zu erzählen. Das Publikum hat immer Recht!“
Lebt und arbeitet in Wien. Seit seiner Ausbildung arbeitete er an mehreren Kurzfilmen und Musikvideos als Drehbuchautor und Regisseur mit diversen internationalen Festivalbeteiligungen: New York International Independent Film & Video Festival 2005, 6th Young Guns Film Festival Singapore 2006, Abbotsford International Filmfestival 2006, IFCT 2007, etc.

El Moshinszky

Lebt und arbeitet in Wien. Er dreht seit 1994 Filme und gründete im selben Jahr mit Paul Kleinhansl das Wiener Filmkollektiv "CHILI CIRCLE". Zahlreichen Kurzfilmproduktione und Festivalbespielungen im In- und Ausland folgte im Jahr 2004 die Gründung von „CHILIMASCOPE FILM“.  Zusammen mit seinem "Alter Ego", dem Schriftsteller und Fotografen AL Moszinsky arbeitet er nun schon seit zwei Jahren an fotografischen Projekten. 

Micha Czermin

1999-2001 studierte er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie. 1998-2001 arbeitete er als freier Journalist für die Tageszeitung Fränkischer Tag sowie verschiedene Magazine. 2001 wechselte er an die Filmschule Wien in die Ausbildung Regie, Produkton, Dramaturgie. 2003-06 Arbeitete er bei der Produktonsfirma Close Up/Wien als Regieassistent und Videooperator. 2007 schließt er sein Studium an der Filmschule Wien mit dem Experimentalfilm "feels like a fucked up rabbit" ab.

Haris Bilajbegovic

Lebt und arbeitet in Villach. Der Schauspieler und Filmemacher wurde für seinen Kurzfilm „Most – The Bridge“ mit dem „Goldenen Delfin 07“ in der Kategorie „International“ ausgezeichnet. Der Kurzfilm war bereits auf vielen Festivals zu sehen und gewann zuletzt beim „Small Town Film Festival“ in Chatham, Kanada, den „Best Director Award 2007“. Das Drehbuch wurde vom „Verband österreichischer nicht-kommerzieller Film- und Videoautoren“ unter die ersten drei Wertungen gereiht.

Nicole Telefont

Lebt und arbeitet in Wien. Die Schauspielerin Nicole Telefont wirkte in zahlreichen Kurzfilmen und Theaterstücken mit. In ihrem Kurzfilm „Paint it black“ spielt sie
neben Ihrer Funktion als Regisseurin auch die Rolle der Rita.

 David Wagner

Arbeitete bisher bei zahlreichen Spielfilm- und Werbeproduktionen mit.

Eigene Filme/Videos:
Zugfährtab (2003)
AOEO (2004)
Bunny Situation – „Hound“ (2004)
Mozart Minutes „Killarat“ (2005)
Querdenker (2005)
Die Rolle des David Wagner (2006)
The Constant Mime (2006)
Hot Dog (2006)
Neon (2006)
The Reload (2006)
NY Skateboarding Movie (2006)
The Salesman and the Blind (2006)
Advanced Innovations „think different“ (2007) We Make Music – „Risk It All“ (2007)

 


 
 
 


 

[Literaturveranstaltungen]



LITERARISCHEN QUARTETT DER ZUKUNFTSLITERATUR

 
am 17. Jänner 2008
ab 19.00 Uhr
 
begleitet von Georg Bauernfeind
Kabarettist und Liedermacher


Die Mitglieder des Quartetts und die von ihnen vorgestellten Bücher:

Diana Voigt
Expertin für Ecotherapy, Ökopsychologie und Tiefenökologie 

GESEKO von LÜPKE:  Politik des Herzens. Nachhaltige Konzepte für das 21 Jahrhundert.Gespräche mit den Weisen unserer Zeit.

Georg Greutter
Geschäftsführer Huckster-Consult

HAPE KERKELING:  Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg.

Alfred Strigl
Direktor / Geschäftsführer ÖIN - Österreichisches Institut für Nachhaltige Entwicklung

JOANNA STEFANSKA, WOLFGANG HAFENMAYER:  Die Zukunftsmacher. Eine Reise zu Menschen, die die Welt verändern - und was Sie von ihnen lernen können.

Alexandra Abensperg-Traun
Gründerin "Values&more"

JOHANN W. von GOETHE:  Das Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie

Gehen Sie mit uns auf eine tour d'horizon der Ideen und Überlegungen für eine lebenswerte Zukunft - so spannend innovativ wie gesellschaftlich brisant, persönlich engagiert oder visionär vorausschauend.
 

 

Elfriede Jelinek Geburtstagsfeier

am 20. Oktober um 20:00 Uhr

im Café Stein

Das Elfriede Jelinek-Forschungszentrum veranstaltet zu Elfriede Jelineks 60. Geburtstag (20. Oktober 2006) vom 20. bis 26. Oktober 2006 ein Symposium mit dem Titel:

Elfriede Jelinek: „ICH WILL KEIN THEATER“ Mediale Überschreitungen

Das Symposium befasst sich, ausgehend von der Theaterarbeit, mit den Bezügen der Autorin zu den verschiedenen Kunstformen.
Es findet in Kooperation mit der Alten Schmiede, der Universität Wien, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, dem Votiv Kino und dem Café Stein statt.
Die Mitwirkenden sind internationale
WissenschaftlerInnen, ÜbersetzerInnen, Theaterleute und KünstlerInnen, u.a. Hermann Beil, Bernd R.
Bienert, Eva Brenner, Stefanie Carp, Christa Gürtler, Hilde Haider-Pregler, Amina Handke, Elke Krystufek, Joachim Lux, Monika Meister, Ulrike Ottinger, Rashim, Nicolas Stemann, Irene Suchy, Peter Weibel und Emmy Werner.
Das Programm umfasst Vorträge, Diskussionen, Werkstattgespräche, Film- und Videovorführungen, bei denen es auch bislang unbekannte Werke Jelineks zu entdecken gibt.

Nähere Informationen sowie das detaillierte Programm:
http://www.praesens.at/elfriede-jelinek-forschungszentrum/symp2006.htm

 



 

Philo-Café

 Jede/r Interessierte ist herzlich zum Mitdiskutieren eingeladen!
Das Thema der etwa zweistündigen Debatte im Café Stein wird durch ein kurzes Impulsreferat eingeleitet, spätestens danach kann sich jeder zu Wort melden, jedem wird Gehör geschenkt, Fachkenntnisse sind nicht erforderlich.
 
Das Philo-Café ist für alle gedacht, die sich über die ethische und philosophische Dimension des Lebens Gedanken machen, sich beispielsweise Fragen über konkrete Situationen und deren ethische Aspekte stellen, und diese in einer offenen und lockeren (gemütlichen) Runde zur Diskussion stellen möchten.

Philo Café am 07. November 2007

ab 19.00 Uhr

Philo Café am 04. November 2006

Philo Café am 28. Juni 2006

Philo Café am 3. Mai 2006



Philo Café am 15. März 2006


 

Philo Café am 3. Dezember 2006

Als das Wünschen noch geholfen hat

 Der Titel klingt märchenhaft – und die Sache beginnt auch wirklich mit einem Märchen: „Der Arme und der Reiche“. Die Brüder Grimm erzählen da von zweierlei Arten des Wünschens. Mit der einen Art kann man vielleicht Glück haben, mit der anderen hat man vielleicht weniger Glück, sogar großes Pech. Im Märchen besteht ein Unterschied zwischen dem Wunsch, der sich den natürlichen Gegebenheiten anpasst oder fügt, und jenem Wunsch, der alles Sinnen und Trachten dominiert und schließlich zum Vater des einzigen Gedanken wird: Es muss klappen! Das Glück ist dann nicht mehr ein Ding der Möglichkeit, sondern ein Ding der Notwendigkeit. Koste es, was es wolle…

  


 

Lesung - 5. Dezember 2005
Beginn: 19:30 Uhr

Burgtheaterschauspieler
Raphael von Bargen liest Fragmente aus dem Buch von Dorota Maslowska "Schneeweiß und Russenrot" (Wojna polko-ruska pod flaga bialo-czerwona)


 

Poetry Slam - 14. März 2004:

1. Platz:

Markus Köhle

Blaupause

 
Pimpf-Brödl-Productions produzierten Perverses.
Beispielsweise: bestialische Polit-Pony-Pornos, brachialbrutale Polit-Protest-Parodien, pipapo...
Bislang bescherte beiden Produktionspartnern permanenter Pioniergeist profitable Programm-Platzierung. Paukenschlag Budgetkonsolidierung brachte Probleme.
Behörden besahen Bilanzen, beanstandeten prompt Bargeld-Pönale, blieben persistent. Pimpf-Brödl-Productions bibberte, bat Behörden: "Begleichung bitter-böser Pönale per bilateraler Beziehungsgeschäfte bzw. Bargeld-Pönalen-Prolongation! - Bitte!"

Parteimitglieder berieten, beschlossen Pimpf-Brödl-Productions Berufung prompt positiv. Bedingung: Programmänderung!

Pamela Brödl plante Produktpalettenerweiterung, Partnerwechsel.
Pamelas Präferenzen: Penisneid-Piktogramme, Pfaffen-Pfählungen, Paralytiker-Prügelungen, Preiselbeer-Parmesan-Palatschinken, Punkt, Punkt, Punkt.
Bert Pimpf pausierte, bereiste Pakistan, Peru, Balearen, besprang persönlich potenzielle Partnerinnen. Bert produzierte Buchideen, benötigte bloß proforma Plot. - Bert Pimpf plante Produktpalettenvertiefung. Berts Beabsichtigungen: Parforce-Pudereien, Placebo-Präservative, Pomeranzen Pflügungen, Platzhirschen-Petting, pontifikales Palmwedeln, Parlamentarier-Perlustrierungen, Punkt, Punkt, Punkt.
Beide Pläne bargen potenziellen Publikumszuspruch. Pamela Brödl behielt Bert Pimpf, promotete brav beider Programm. Pimpf-Brödl-Productions beherrschten professionelle PR, begeisterten Pornoszene. Bargeld prasselte prächtig. - Pönale bar bezahlt! - Pimpf-Brödl-Productions prosperierten. Bis Berts Programmvorschlag - permanente Parlamentarier-Perlustrierungen - profundes Problem bedeutete.
Parteipolitiker brodelten, befürchteten private Probleme. Pamela behob Problem persönlich, beschenkte betroffene PolitikerInnen, Parlamentarier-Bräute bekamen probeweise Pimpf-Brödl-Productions Produktpalette bereitgestellt. Pamela Brödl befriedigte beide Parteien.
Bravo!
Bald pushten Behörden populären Paradebetrieb, proklamierten per Bescheid programmatische, paneuropäische Bumsoffensive. Bevölkerung beherzigte Puderaufruf, Pornoartikel boomten, Pornogeschäft blühte.
Pimpf-Brödl-Productions brachte Bundesfinanzministerium beträchtliche Pflichtabgaben. Pirmpf-Brödl-Productions pfropfte Budgetloch.
Bravo, bravo!
Porno-Pamela begründete Partei. Pervers-Bert besorgte Parteimitgliedern Penisprothesen, Birnenbrüste, Bauchnabelspreizer, Brustwarzenklemmen, Punkt, Punkt, Punkt.
Bei Parlamentswahlen besiegten Pimpf-Brödl bisherige Parteien. Bundespräsident beauftragte Pamela Brödl. Baldige Partnerfindung begrüßt. Pamela befolgte präsidiales Bonmot prüfte, probierte, begutachtete, bestellte Pressekonferenz, präsentierte patente Bundesregierung.

Bald beherrschte Pimpf-Brödl-Politik Bundesrepublik!

Bravo, bravo, bravo!

2. Platz:

Magdalena Rubey und Oneka von Schrader

...vom Gestern heut alles ins Morgen gestopft...

I

alleine sein
an der Leine sein
von Sehnsucht
gezogen
in Gedanken versunken
die Sehnsucht der Leine getrunken 

II
wenn der Nebel sich hebt
und ganz leise zum Mond gleitet
dann streckt sich jeder Halm nach ihm
und weint der weißen Langsamkeit
noch eine Träne nach
der Sonne Wärme wird sie trösten
und die Tränen werden nun nicht länger
Verkörperung der Trauer sein
nun spenden sie Kraft
sich mit dem Wind zu drehen
sich in ihm zu wiegen
und der Erde zu lauschen
bis die Sonne sich senkt
ihr Feuer noch spielen lässt
bis sie den Mond erhellt
und von Sternen geküsst
der Kreislauf vollendet wird

der Tanz der Welt

 

III

dort wo alles vergisst
haust das leichte Gemüt

dort wo alles sich erinnert
gewährt die Armseligkeit 

doch dort wo alles verzeihen kann
ist Frieden

IV
es wuchs wie Wolkenduft hinauf
nahm doch so merklos seinen Lauf
Stück für Stück den Berg hinauf
jeden Baum betrachtend
es stand nun lachend vor der Tür
als wollte es nun verkünden
es sein nun gänzlich plötzlich hier
und würde nicht so schnell verschwinden


V

ich sagte zu ihr, die Wolken ziehen schnell
doch sie wollte zweifeln, bis sie kamen
ich sagte zu ihr, die Wolken wären nun fast da
und sie wollte zweifeln an deren Namen
und als die Wolken über ihr standen
und sich für Aufmerksamkeit drehten und wandten
zögerte sie, bis ich zu ihr sagte
da ist das Glück das sich nun zu dir wagte
und als sie nun erkannte, wie wahr es nun war
sprang sie auf die Wolke: Ich glaube es ja
so schmunzelten wir beide in uns hinein
sie auf der Wolke und ich unten, ganz klein
der Zweifel war der Wind und er wehte davon
und jeder von uns schwebte auf ihrem
Wolkenthron


VI

alle anderen sind heute auch gekommen
jeder mit seinem Glück in der Tasche
und der Freude und Erwartung auf dem Gesicht
alle weiteren scheinen heute nicht verschwommen
jeder mit einem Tanzen in den Beinen
und die Hoffnung und Spannung schwindet nicht
jeder dieser anderen ist einer
und doch sind sie alle nur eines
jeder von ihnen baut mit an dem Turm aus Glas
er schimmert in allen Farben
allein einer aller kann den Turm zerschlagen
doch eben jeden braucht der Turm
wie jeden Ziegelstein
einer allein kann oftmals keiner sein
  und alle nur eins
  und aller nur eins 


VII

Durch die Blätter der grünen Riesen
Gleitet der Wind
Nimmt mich mit über duftende Wiesen
Wie ein träumendes Kind

Lautlos fliege ich träumendes Kind
Und betrachte die Riesen
Tanze mutig im rauschenden Wind
Und lausche den schlaflosen Wiesen 

In den Wiegen der Wolken schlafe ich ein
Und träume weit
In den hohen Lüften darf sie überall sein
Die Angstlosigkeit

Verweilen in den hohen Lüften, darf sie, die Angstlosigkeit
Und umwolkt schlafe ich ein
In meinen Träumen zieht sie sich weit
Und verträumt wache ich auf im vollkommenen Sein 

VIII
der Duft des Herbstes schwebt nun bis zum Mond empor
rote Blätter kommen nun auch öfter in mir vor
die Welt, oft grau, nun wird sie bunt
bei den Nachbarn bellt verlassen ein Hund

Kastanienduft und Kerzenschein
Du leuchtest stets in mir und in mich hinein
die Blätter fallen nieder und ich hebe sie auf
ich bewahre sie wie Edelsteine in mir auf

der Himmel schwarz, vor Krähenflügel leicht
ihr Ziel so fern, doch wird es stets erreicht
hernieder schweben sie aufs Feld dort wo die Blätter liegen
jeder bedacht einen warmen Schlafplatz zu kriegen


IX

das Haus der Freude
wohnt in einem Baum
dort zwischen Blättern
ist ein großer Raum
doch wer nicht gut schaut
der sieht ihn kaum
denn nur für wache Augen
wohnt dieser Raum

 

 



 
 
 
 
 


 
 
 


 
 

[Blitzkontakte]



Blitzkontakte: Momentaufnahmen der österreichischen Fotografie

Seit 1998 präsentiert das Cafe Stein einmal im Monat eines Ausstellung eines österreichischen Fotografen

blitzkontakte behandelt Fotografie aus den Bereichen Architektur, Mode, Food, Künstlerische Arbeit, Landschaft/Natur, People/Portrait, Reportage/Editorial, Bildjournalismus, Sport, Tiere, Theater/Tanz/Musik und Werbung


 


November 2007:

IAA - ACT EXPO 2007
 

Die Ausstellung zeigt 300 Beispiele aus Umwelt- und Sozialkampagnen von mehr als 100 Agenturen aus 33 Ländern. Die Arbeiten wurden bereits in New York, Paris, Seoul, am Weltwirtschaftsgipfel in Davos, in London, Mailand, Warschau und Cannes gezeigt. Sie sind ein Beweis für die Identifikation der Branche mit den wichtigsten Umwelt- und Sozialfragen - im Bewusstsein, dass vieles, was derzeit noch nicht erfassbar ist, vielleicht morgen von entscheidender Bedeutung sein wird.

 


März 2003:

'faces of the deep'
a work by Ivo Kocherscheidt




Mai 2003
Joe Fish
'ten tins'




September 2003
Julia Müller
'bauhaus'

Die Serie "bauhaus" wird vor allem durch ihre Farbigkeit bestimmt. Sie bewirkt bei den 100x76 cm großen Bildern eine Flächigkeit die einen an Malerei denken lässt. Die Strenge in der Komposition wiederum verstärkt den Eindruck der Sauberkeit und Genauigkeit den diese Häuser vermitteln, und man möchte der Neugier nachgeben und durchs Fenster schauen....


  Dezember 2003
Andrea Starl
'sichtblick'

Die Künstlerin Andrea Starl versucht in ihrer Ausstellung „Sichtblick“ der Magie des menschlichen Auges, seiner Schönheit und seiner Bedrohlichkeit nahe zu kommen und gerecht zu werden. Weiters thematisiert sie in einem Großteil ihrer Arbeiten die schmale Linie zwischen fürsorglicher Aufsicht und oppressiver Kontrolle.

Andrea Starl versucht ebenjene Vielfalt des Auges in der Kombination mehrer Augenteile zu jeweils einem Auge zu thematisieren: Alte, junge, harte und weiche, klare und unklare Blicke werden – nicht zuletzt in den dreidimensionalen Augensternen – zu neuen Augen zusammengesetzt.


Jänner 2004
Alexander Tuma

"Nix Besonderes"

 

Alexander Tuma nennt seine Ausstellung "Nix Besonderes". Das zeugt von sympathischer Bescheidenheit, denn seine Star Shots sind etwas Besonderes. Allein schon deshalb, weil bei seinen Bildern mehr dahinter ist als man denkt. 

Es liegt in der Natur so genannter "Pressefotos", dass sie schnell konsumiert werden. Man sieht sie in Zeitungen oder Zeitschriften und verschwendet keinen Gedanken daran, wie sie zustande gekommen sind. Ein einmaliger Schnappschuss von Harrison Ford mit 
Calista Flockhart, Pierce Brosnan oder Dagmar Koller .. und wer weiß schon, dass der 
Fotograf Tuma sein Objekt der Begierde stundenlang durch den Canale Grande von Venedig verfolgen musste oder von Mittag bis Mitternacht beim Filmfestival in Cannes im strömenden Regen stand, oder am Life Ball zur richtigen Zeit am richtigen Ort war um so manchen hier ausgestellten Shot hinzukriegen.

 Es muss den Durchschnittskonsumenten nicht weiter belasten. Alltagsmedien sind eben für den schnellen Alltagskonsum gemacht. Doch eine Ausstellung wie diese bietet die Gelegenheit, die Arbeit eines bescheidenen Pressefotografen, der "nur seinen Job macht" aus einem neuen Blickwinkel zu sehen.

Gottfried Distl (Chefredakteur M magazine)


November 2004

MONAT DER PHOTOGRAPHIE
Studentische Arbeiten aus Polen, Slowakei,
Tschechien, Ungarn und Österreich

 

 

Die Werke der Ausstellung wurden in Institutionen geschaffen, welche ständig auf die neuesten Entwicklungen in der Fotografie, Kunst und Gesellschaft reagieren.

 TeilnehmerInnen:
Jan Bartos
Institut der Kreativen Fotografie der Schlesischen Universität in Opava
Auswahl: Professor Vladimir Birgus

András Ridovics

Akademie der Angewandten Kunst in Budapest
Auswahl: Professor Imre Dregely

Sylvia Saparova

Slowakische Akademie der Bildenden Künste
Auswahl: Professor Vaclav Macek

Andrea Starl

Akademie der bildenden Künste in Wien
Auswahl: Professor Heimo Zobernik

Joana Zak-Twaróg

Akademie der bildenenden Künste in Krakau
Auswahl: Professorin Agata Pankiewicz

Die Ausstellung hat kein direktes Thema, einzig das Faktum, dass die einzelnen Studenten Universitäten besuchen, deren künstlerische Ausrichtung auf verschiedenen Traditionen beruht, bildet eine gemeinsame Klammer. So sind die Bilder von Jan Bartos durch die Fokussierung auf die visuelle Spezifität der Fotografie gekennzeichnet - die meisten seiner Professoren haben an der FAMU in Prag studiert. Einen Gegensatz dazu bildet Sylvia Saparova von der Slowakischen Akademie der Bildenden Künste. Sylvia Saparova´s Fotografien entstehen aus „künstlich“ selbst gestalteten Szenerien. András Ricovic´s Werke spiegeln die verschiedenen Disziplinen der Akademie der Angewandten Kunst in Budapest wider. Die Bilder von Joana Zak-Twaróg beruhen auf einer Mischung der verschiedenen Gepflogenheiten und Tendenzen der zeitgenössischen Kunst. Andrea Starl, von der Akademie der bildenden Künste in Wien, wiederum versucht die Dreidimensionalität einzubeziehen - förmlich wie eine Bildhauerin.


April 2005
40 jahre autorevue
eine galerie in vierzig bildern


Aleksandra Pawloff: Mini Cooper, 1992

Die Idee entstand beim Durchschauen von 481 Heften Autorevue für die Galanummer der Autorevue vor zwei Monaten.  Die besten vierzig Fotos aus vier Jahrzehnten Autorevue wurden für die Ausstellung ausgewählt. Stilistiken vergangener Fotoepochen, Highlights, Erinnerungen und alte Geschichten werden durch die ausgestellten Bilder vermittelt. Zu sehen sind unter anderem Fotografien von Bernd Schilling, Andreas Riedmann, Aleksandra Pawloff, Peter Vann, Jürgen Skarwan, Rainer Schlegelmilch, Reinhard Klein, Tamotsu Futamura, Julius Weitmann, Matthias Schneider, Alois Rottensteiner und Christian Kornherr.


J. Weitmann                       P. Vann            J. Clark         R. Schlegelmilch            J. Skarwan


Mai 2005
österreich ist frei !


bild wurde zur verfügung gestellt von

erleben sie den 15. mai 1955 anhand
verschiedener medienberichterstattungen wieder


Oktober 2005

 "fluids & flowers"
ein Querschnitt durch drei Themengebiete der Fotografin

RITA NEWMAN

"Organic Close Ups" führen den Betrachter ungewohnt nahe an
Staubgefässe und Blütenstrukturen
"Fluids" zeigen erstarrte Fliessbewegung & "Sacred Geometry"
"Fotomontagen theatralischer Art" kombinieren Portraits,
Gegenstände & Landschaften zu surreal suggestiven Bilderwelten
 


Oktober 2006

MONAT DER PHOTOGRAPHIE

"Die Menschen um uns..."


Im Rahmen des Monats der Photographie 2006 findet im Café Stein eine Fotoausstellung in Kooperation mit der Kunstuniversität ENSAV La Cambre  Brüssel, mit Arbeiten von fünf Studenten aus verschiedenen Jahrgängen, statt.

Die Auswahl der präsentierten Bilder versteht sich als Porträt einer Gruppe
(5 Studenten der ENSAV la Chambre Bruxelles, ausgewählt aus verschiedenen Jahrgängen und im Rahmen dieses Ausstellungsprojektes vereint).

Mit Ihrer Neugier auf Ihr Gegenüber, durch unerlässliches Hin und Her auf beiden Seiten des Spiegels, sind die Bilder vor allem das Zeugnis Ihrer eigenen Lebendigkeit und  Ihrer Einbindung bzw. Interaktion mit der Gesellschaft.

 


Februar 2007

Manfred Cobyn
'cityslang'


 

„Er ist wahrscheinlich der stillste aller Fotografen“, „appetitlich ist es nicht, aber mutig“, „er scheint ja eine recht frustrierte, narzisstische Seele zu sein“, „beobachtet das Leben und hält Bruchteile davon fest“… So einige Pressestimmen, die ein sehr unterschiedliches Bild von Manfred Cobyn zeichnen. Und so verwirrend das auch klingen mag – sie alle haben irgendwie recht.
Manfred Cobyn gehört zu jener seltenen Spezies an Fotografen deren Bilder wirklich
mehr als 1000 Worte sagen. Wobei nicht all diese Worte auch unbedingt gesellschaftsfähig sind. Er ist eben ein Fotograf, dessen Kamera sich noch nie ein Blatt vor den Mund nahm. Seine Bilder bewegen sich irgendwo zwischen Kunst und Können, zwischen Realität und schlechtem Geschmack, zwischen Schein und Sein – aber sehenswert sind sie allemal. 
Aber wie sagt er selbst so passend:
„Wenn ich nicht fotografiere, was ich sehe, werde ich leiden…“

 


 April 2007

Conny de Beauclair

CONNY
Fotos aus 20 Jahren Wiener Nachtleben



 


Oktober 2007:

siegerfotos des 4. wiener fotomarathon

Die TeilnehmerInnen des Wiener Fotomarathon fotografieren 24 Themen innerhalb von 12 Stunden auf einem Negativfilm oder einer Speicherkarte. Die GewinnerInnen sind jene, welche die vorgegebenen Motive am besten und einfallreichsten umsetzen. Die Veranstalter verstehen den Wiener Fotomarathon als eine Kombination aus Fotowettbewerb, Stadterkundung sowie „Liebeserklärung“ an die Stadt Wien.

Die von einer Fachjury ausgewählten Siegerfotos werden ab 18. Oktober 2007 im Café Stein im Rahmen der Blitzkontakte Fotoausstellungsserie ausgestellt.


 


U.a. gab es Ausstellungen mit Manfred Klimek, Alexander Bitesnich, Georg Schlosser, Joe Fischnaller, Günther Parth, Luzia Ellert, Pedro Kramreiter, Peter Kasperak, Suzy Stöckl, Homolka, Michael Winkelmann, u.v.m.


 


 
 
 
 
 
 















[Sponsions-/Promotionsfeiern, Weihnachtsfeiern, Pressekonferenzen, Präsentationen]


Gerne stellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für diverse Anlässe zusammen. 
Information: (01) 319 72 41-10